Montagsfrage: Bevorzugst du Reihen oder Einzelbände?

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eine Aktion von Buchfresserchen

Montagsfrage: Bevorzugst du Reihen oder Einzelbände?

Heute kommt meine Antwort etwas spät, aber besser spät als nie ;). Ich muss sagen, dass ich mich zwischen Reihen und Einzelbänden nicht recht entscheiden kann. Denn ist das nicht alles ziemlich Buch bzw. Autoren abhängig? Zumindest geht es mir so. Es gibt Bücher, welche auf beeindruckendste Weise in sich abgeschlossen sind, dass ich nicht einen Satz dazu schreiben oder wegstreichen wöllte.  Und es gibt Reihen, welche eine Geschichte über einen langen Zeitraum konstant spannend erzählen können, mit vielen tollen Charakteren und verzwickten Entwicklungen.

Tja und dann gibt es auch die negativen Fälle, welche aber wohl eher auf Reihen, als auf Einzelbände zuzutreffen scheinen. Zumindest ist das einzig Negative, was mir in diesem Zusammenhang einfällt, dass wenn ein Buch so tolle Figuren beinhalten, dass man am liebsten noch drei weitere Bücher über sie lesen wöllte, was dann leider nicht geht.

Aber bei einer Buchreihe kann schon viel schief gehen. Da gibt es die, die von Buch zu Buch langweiliger werden und generell am Qualität abnehmen. Und dann gibt es die, wo die Autoren einfach nicht aufhören bzw. sich von ihren Charakteren trennen wollen, was zur Folge hat, dass du dann Reihen hast, welche 20 oder mehr Bände haben und dich die schiere Maße einfach erschlägt.

Ich kann also nicht sagen, dass ich eine der beiden Varianten bevorzuge. Sondern nur, dass es von Buch zu Buch ganz unterschiedlich ist. So hoffe ich das Terry Pratchett noch viele viele Bücher für seine Scheibenwelt-Reihe schreiben wird und bin gleichzeitig über die Maßen glücklich, dass Patrick Süßkind nie „Das Parfum: Der Mörder kehrt zurück“ geschrieben hat.

 

Was bevorzug ihr denn so? Oder mögt ihr beides zu gleichen Teilen?

XOXO Puppette

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SuB am Samstag #32 // Die Unbeendeten

SuB am Samstag

 eine Aktion von Frau Hauptsachebunt

 Die Unbeendeten

Heute möchte ich euch mal ein Bruchteil der Bücher zeigen, welche zu Reihen bzw. Trilogien gehören, die ich noch nicht beendet habe. Davon habe ich echt viele ungelesen im Regal stehen. Besonders mit den zweiten Teilen zu ich mich immer besonders schwer. Liegt vielleicht daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass mir dies fast nie so gut, wie der erste Teil gefallen. Fazit: ich schiebe sie ewig vor mir her.

unbeendet

„Arkadien brennt“ von Kai Meyer

Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Blutfehden zwischen Mafiaclans. Die verbotene Liebe zu Alessandro … Rosa braucht dringend Abstand zu den Ereignissen auf Sizilien. Auf den Spuren ihres alten Lebens reist sie zurück nach New York. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Die mächtigen Stellvertreter der amerikanischen Clans erwarten sie bereits. Dann stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihre Vergangenheit. Und über ihren toten Vater. Aber warum spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht …

„Godspeed -Die Suche“ von Beth Revis

Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der „Godspeed“, immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?
Der zweite Band der spektakulären Godspeed-Trilogie ist ein Genre-Mix aus Dystopie, Sci-Fi-Thriller und Romantik.

„Fragmente – Partials 2“ von Dan Wells

Die Partials sind zurück.

 Unsere Welt liegt in Trümmern. Und sie birgt ein furchtbares Geheimnis.

In ferner Zukunft wurde die Menschheit durch den Isolationskrieg fast vollständig vernichtet – besiegt von den Partials, künstlichen Kriegern, die die Menschen selbst erschaffen hatten. Eine der letzten Überlebenden ist Kira Walker, die erfahren hat, dass sie selbst ein verhängnisvolles Erbe in sich trägt, von dem sie nichts ahnte. Auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft muss sie sich ausgerechnet auf die Hilfe zweier Partials verlassen – Samm und Heron, die als Einzige ihr Geheimnis kennen. Kiras Weg führt sie durch das verwüstete Land, das der Isolationskrieg aus dem nordamerikanischen Kontinent gemacht hat – und dort wird sie dem schrecklichsten Feind begegnen, den die Menschheit je gekannt hat …

 

 

 
 

Mit >>KLICK<< auf den jeweiligen Buchtitel kommt ihr zur Verlagsseite

XOXO Puppette

Rezension: „Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi

ich brenne für dich

 

Titel: Ich brenne für dich

Autor: Tahereh Mafi

Verlag: GOLDMANN_Kombi_Claim_4C_S

Genre: Utopie

Seiten: 384

Preis: 16,99 €

 

Klappentext:

Das atemberaube Finale der Trilogie um Juliette, Adam und Warner.

Nach der verlorenen Schlacht gegen das Reestablishment ist Omega Point, der Zufluchtsort der Rebellen, zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Auch über das Schicksal ihrer ersten großen Liebe Adam ist sie im Ungewissen – ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die ihr noch bleibt, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu wird sie sich Warner anvertrauen müssen, Kommander von Sektor 45, Sohn des feindlichen Oberbefehlshabers – und nunmehr Juliettes einziger Verbündeter. Der eine Mensch, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite gegen seinen Vater zu kämpfen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?

Rezension:

WOW lange ist es her, dass ich es geschafft habe eine Trilogie so schnell zu beenden. Normalerweise komme ich spätestens beim 2. Band ins stocken, welcher dann Monate lang auf meinem SuB vor sich hin vegetiert, vom 3. Band ganz zu schweigen. Aber nicht so bei der „Shatter Me -Trilogie“, kaum flatterte der nächste Band ins Haus, war er schwups auch schon verschlungen. Wenn das nicht für die Autorin spricht, dann weiß ich auch nicht ^^.

Aber zunächst einmal zur Handlung dieses finalen Bandes, wer die vorherigen Bücher noch nicht gelesen hat, sollte die folgenden Zeilen mit Vorsicht genießen, da sie mit Sicherheit ein Paar Spoiler enthalten werden.

Die Geschichte knüpft nahtlos an den vorherigen Band an. Juliette erwacht etwas orientierungslos neben Warner. Dieser hat gleich zwei schockierende Nachrichten für sie parat. Zum einen hat er ihr ganz offensichtlich das Leben gerettet und zum anderen hat sein Vater die komplette Rebellion zerschlagen, wobei all ihre Freunde ums Leben kamen. Letzteres erweist sich aber recht schnell als Fehlinformationen, zwar sind so gut wie alle Rebellen bei der Zerschlagung von Omega Point gestorben, jedoch haben es wie durch ein Wunder all ihre Freunde, sprich Adam, Kenji etc., geschafft den Soldaten zu entkommen. Statt nun an der großen Niederlage zu zerbrechen, wächst Juliette über sich hinaus und beschließt sich mit Warner zusammenzutun um zum finalen Schlagen gegen das Reetablishment auszuholen.

Als ich das Buch zum ersten mal in der Hand hielt, musste ich doch etwas stutzen, denn es hat ca. 30 Seiten weniger als der vorherige Band vorzuweisen. Ein durchaus seltenes Phänomen bei Buchreihen. Die geringere Seitenzahl wirkt sich in diesem Fall jedoch leider auf die Handlung aus. Diese ist zwar spannend, da es kaum Ruhephasen gibt. Aber dadurch macht alles einen sehr gehetzten Eindruck, mit teilweise auch unlogisch schnell herbeigeführten Konfliktlösungen. Wenn ich es ganz hart formulieren müsste, würde ich sagen die Autorin wollte einfach nur noch fertig werden, ohne großen Zeitaufwand.

Was das Buch trotzdem zu einem Lesegenuss macht sind die Charaktere. Warner war schon seit dem ersten Band eine fesselnde Persönlichkeit, die sich seinen Prinzipien immer treu blieb. Zum Glück ändert sich das auch im letzten Band nicht mehr. Viel zu oft habe ich erlebt, dass die angeblichen Bad Boys urplötzlich totale Softies werden, wenn die Dame ihres Herzens in greifbare Nähe rückt. Nicht so hier. Das Einzige, was sich an Warner ändert, ist der Blickwinkel seiner Mitmenschen. Denn viele seiner Taten werden in ein anderes Licht gerückt.

„Ich wünsche mir, dass du eine Liste von allem machst, was du liebst. Und sie soll meinen Namen enthalten.“ Juliette

Wer hingeben eine wahnsinnig starke Veränderung durchläuft, ist Adam. Zwar mochte ich ihn noch nie, war er mir doch immer zu selbstbezogen und besitzergreifend, aber in diesem Buch sollten auch die größten Fans ins straucheln geraten. Nachdem ihm Juliette mehr als deutlich sagt, dass ihre Beziehung beendet ist und es sowieso grade einfach wichtigere Dinge gibt, mutiert Adam zu einem Kleinkind das wild um sich schlägt, weil es seinen Willen nicht bekommt. Das er dabei nicht nur seinen besten Freund, sondern auch die Frau, die er angebliche so sehr liebt tief verletzt, scheint ihm total gleichgültig zu sein.

Wie sich schon in der grade erwähnten knallharten Ansage gegenüber Adam zeigt, hat auch Juliette einen großen Sprung hinsichtlich ihrer emotionalen Entwicklung gemacht. Dieser erschien mir allerdings etwas plötzlich und dadurch etwas unglaubwürdig. Bis zum Ende des 2. Bandes hat Juliette stark mit ihrem Mangel an Selbstvertrauen, sowie der Allgemeinen Akzeptanz ihrer Selbst zu kämpfen. Doch kaum steht sie vor den Trümmern ihres grade neu aufgebauten Lebens, trifft sie die Erkenntnis was für eine starke und selbstsicher Frau sie doch eigentlich ist. Auch ihre Kräfte scheinen urplötzlich mehr Geschenk als Fluch zu sein und der Umgang mit ihnen danke ein bisschen Übung auch ganz einfach zu sein. Natürlich ist es schön zu lesen, dass Juliette  endlich mit sich ins reine kommt, vor allen da ihre ewigen Selbstzweifel irgendwann schon ein bisschen nervig waren. Aber ein etwas fließenderer Übergang hätte der Logik sicherlich gut getan.

Eins der Dinge, weswegen die Bücher von Tahereh Mafi sich einer solchen Beliebtheit erfreuen, ist ihr ungewöhnlicher Schreibstil. Mal ist er poetisch, mal ist er abgehackt und mal ist er durchgestrichen. Grade letzteres konnte wie kein anderes Stilmittel Juliettes Unsicherheit und mentale Instabilität übermitteln. Da sie diese Phase ihres Leben im letzten Band nun überwunden zu haben scheint, ist es nur eine logische Konsequenz, dass keinerlei durchgestrichene Textphrasen mehr auftreten. Dies ist, wie ich finde, ein gut durchdachter Schritt der Autorin.

Fazit:

Zwar weißt die Handlung inhaltlich ein Paar Schwächen auf, aber dafür sind die zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie der Schreibstil wieder ein mal ein überragender Lesegenuss.

4 von 5

 

 

XOXO Puppette