Filmvorfreude für 2015 // Teil 1

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Wenn man mal wirklich nix zu tun hat oder sich erfolgreich von möglichen Prüfungsvorbereitungen ablenken möchte, dann geht man am Besten das gesamte Kinoprogramm des Jahres durch. Ich bin jetzt jedenfalls voller Vorfreude auf die vielen (hoffentlich) tollen Filme, die das Jahr 2015 dem Filmliebhaber so zu bieten hat. Da ich euch meine entdeckten Schätze nicht vorenthalten möchte, werde ich sie natürlich auch alle hier kurz vorstellen. Nun verhält es sich allerdings so, dass ich wirklich wirklich gerne Filme schau und deswegen auch viele Neuentdeckung abgespeichert habe, welche ich unbedingt sehen will. Ob im Kino oder später auf DVD sei jetzt mal dahingestellt. Deswegen habe ich ich dazu entschlossen meine „kleine“ Präsentation, der Filmhighlights 2015 in zweit Teile zu spalten. Heute geht es also um die Filme, welche Januar bis Juni in die deutschen Kinos kommen werden.

Falls ich Filme übersehen habe, welche ich euere Meinung auch umbedingt im Hinterkopf behalten sollte, dann lasst es mich BITTE BITTE wissen 🙂 .

 

Jupiter Ascending –  05.02.2015

Dieser Film hat meine Geduld echt auf eine harte Probe gestellt, denn sein Erscheinungsdatum wurde ständig nach hinten verlegt. Doch jetzt scheint der Termin endlich festzustehen und man kann sich auf einen futuristischen Streifen, mit einer stets wundervollen Mila Kunis freuen.

 

Kingsman: The Secret Service – 26.02.2015

Britischer Agenten Humor ist glaub ich immer sehenswert. Wenn das ganze dann auch noch mit Colin Firth besetzt ist, ist es ein absolutes MUSS.

 

The Boy next Door – 05.03.2015

Als Sängerin trifft Jennifer Lopez nicht unbedingt meinen Geschmack, ihr schauspielerisches Talent weiß ich aber durchaus zu schätzen. Es sieht jedenfalls nach einem spannenden Psycho-Thriller aus.

 

Cinderella – 12.03.2015

Märchenverfilmungen sind ja voll im „Träääänd“ und ich liebe sie auch Alle. Wenn dann auch noch eine zarte Lily James (Cinderella) auf einen markigen Typen wie Richard Madden (Prince Charming) trifft, kann es ja auch nur Gut werden.

 

Seventh Son – 12.03.2015

Dieser Trailer geistert auch schon ewig durch die Filmwelt, doch jetzt scheint es, als käme der Streifen auch endlich mal ins Kino. Ich habe den ersten Band der Spook-Buchreihe von Joseph Delaney in meiner Kindheit sehr gemocht und bin gespannt, wie das nun auf die große Leinwand projiziert wurde.

 

Home – Ein smektakulärer Trip – 26.03.2015

Was soll ich sagen: ein DreamWorks Animation-Film und dann auch noch mit niedlichen Aliens…

 

Ex Machina – 23.04.2015

Filme die sich mit der Problematik von künstlicher Interliegenz auseinander stetzen können mich immer Begeistern. Ausserdem habe ich bisher auch nur Gutes von Alicia Vikander ( Die Königin und der Leibarzt) gesehen.

 

Avengers: Age of Ultron – 30.04.2015

Dazu muss ich eigentlich gar nix mehr sagen oder 😉 ?

 

Mad Max: Fury Road – 14.05.2015

Tom Hardy und Charlize Theron in einem neuen Mad Max – Film!!!

 

Ostwind 2 – 14.05.2015

Der Film wird sicherlich genauso kitschig, wie der erste Teil, wenn nicht sogar noch schlimmer, da es ja um junge Liebe zu gehen scheint. Aber das Pferd ist einfach so schön anzusehen 🙂 .

 

Jurassic World – 11.06.2015

Seit „Guardians of the Galaxy“ bin ich ja ein Fan von Chris Pratt und wenn Jurassic Park hat glaub ich die Kindheit von so vielen prägen können.

 

Uuuuud? Was sagt ihr zu meiner Auswahl?

XOXO Puppette

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Der Kinobesuch: „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth

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Titel: Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1

Cast: Jennifer LawrenceJosh HutchersonLiam HemsworthDonald SutherlandPhilip Seymour HoffmanJulianne MooreSam Claflin

Kinostart: 20.11.2014

Genre: Dystopie, Buchverfilung

Länge: 123 Minuten

Offizielle Seite: www.thehungergamesexclusive.com/intl/de/

 

Trailer:

Rezension:

Seit langem habe ich es Gestern mal wieder ins Kino geschafft, passend zum Startermin des neuen „Tribute von Panem“ – Films. Die Bücher rund um Katniss sind für mich, trotz des ganzen Dystopie-Booms, den sie ausgelöst haben, immer noch die besten ihrer Art. Die bisherigen Verfilmungen konnten den Bücher auch gerecht werden, nur dieses mal verließ ich das Kino mit etwas gemischten Gefühlen.

Der Film knüpft nicht direkt an die Geschehnisse des Vorherigen an, sonder zeigt eine Katniss, welche sich schon im 13. Distrikt befindet und immer noch mit den Nachwirkungen der letzten Hunger Spiele zu kämpfen hat. Ihre Situation wird durch das zurücklassen von Peeta zusätzlich verschlimmert. Nach und nach findet sie sich mit der ihr zugedachten Rolle, als Galionsfigur der Rebellion, gegen das Kapitol ab. Dabei verliert sie jedoch nie ihr persönliches Ziel, die Rettung von Peeta, aus den Augen. Ohne dabei die volle Tragweite eines Bürgerkrieges erfassen zu können, gerät sie immer tiefer in die politischen Machenschaften, zwischen den Rebellen und Präsident Snow.

Wer den 3. Band der Panem-Trilogie gelesen hat, weiß dass der erste Teil des Buches eigentlich nicht viel Handlung beinhaltet. Sondern vielmehr den Weg für den großen Showdown ebnet. Genau das ist für mich nun auch das große Manko dieses zweigeteilten Abschlussfilms. Das Buch gibt eigentlich nicht genug Stoff für zwei Filme her, sodass in diesem ersten Film rein auf der Erzählebene nicht viel passiert. Um den Film dennoch zu einem Kinoerlebnis zu machen, haben die Produzenten das Buch ziemlich ausgeschlachtet und eine sehr detailgetreue Umsetzung des ersten Buchteils angestrebt. Dabei wurde viel mit Effekthascherei gearbeitet. Soll heißen, es gibt ein Unmenge an spektakulären Kampfszenen, die grade auf der großen Leinwand toll anzusehen sind. Jedoch hat das Ganze, wenn man es logisch betrachtet, sehr wenig Substanz und dient nur zum füllen der Filmlänge.

Gut dargestellt wurde meiner Meinung nach die Produktion der Propaganda Videos. Da deren Entstehung, in ihrer ganzen Skurrilität,  dem Zuschauer vor Augen führt, zu welchen Mitteln die Kriegsmaschinerie greift. Dadurch wird umso klarer, dass Katniss eben nicht eine dieser heroischen Protagonisten ist, welche sie bereitwillig für ihr Volk opfern. Vielmehr ist sie selbst ein Opfer der Umstände, ohne diesen entkommen zu können.

Dies wurde mal wieder von einer sehr einnehmendes Jennifer Lawrence umgesetzt, in einer Form voller Glaubwürdigkeit und Authentizität. Auch Liam Hemsworth gefiel mir dieses mal, in seiner Rolle als Gale, sehr gut. Obwohl „gefallen“ hier das falsche Wort ist, „hassen“ trifft es eher. Aber genau dafür bewundere ich sein schauspielerisches Talent, das definitiv von Nöten ist, um einen Charakter eine solch unsympathische Entwicklung durchlaufen zu lassen, dass ihm letztlich jeder am liebsten an die Gurgel springen möchte.

Apropos „Hass“, Donald Sutherland ist es ebenfalls gelungen einen wundervollen Bösewicht zu kreieren. Neben diesem großartigen Schauspieler wirkt die sonst nicht minder einnehmende Julianne Moore, in ihrer Rolle als Präsidentin Coin, jedoch eher blass.

Anzumerken sei noch der wunderschöne Soundtrack von Lorde, welcher die düstere und emotionsgeladene Stimmung des Film sehr gut untermalen konnte.

Fazit:

Der Film bietet viele gefühlvolle zwischenmenschliche Momente, gespickt mit einer Vielzahl von effekthascherischen Kampfszenen. Jedoch eine tatsächliche Handlung wird dem Zuschauer dabei nicht geboten.

3 von 5

 

 

 

XOXO Puppette