Montagsfrage: Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus?

montagsfrage_banner

eine Aktion von Buchfresserchen

Montagsfrage: Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus?

Das ist eine wirklich schwierige Frage für mich, da ich das Gefühl habe, dass meine Genrepräferenz grade einen ziemlichen Umbruch durch macht.

Bis vor einem halben Jahr hätte meine Antwort sicherlich „Young Adult“ gehießen, sowie „Fantasy“ Romane im weitesten Sinne. Jedoch wird man ja auch nicht jünger und mit 23 Jahren habe ich nun allmählich das Gefühl, dass ich doch etwas zu alt geworden bin für die meisten „Young Adult“ Bücher. Ich kann deren Geschichten einfach nicht mehr richtig wertschätzen, geschweige denn mich mit den Protagonisten identifizieren.

Meine Liebe zum „Fantasy“ ist allerdings geblieben, schon seit meiner frühsten Kindheit fand ich es einfach wundervoll mich in andere Realitäten hineinzulesen, in denen einfach alles möglich zu seien scheint. Denn was gibt es schöneres als sich ab und zu einmal komplett aus seinem Alltag heraus zu träumen. Aber auch hier hat sich meine Vorliebe etwas verändert, bzw. man kann wohl eher von einer Erweiterung sprechen. Denn seit einiger Zeit lese ich auch immer mal wieder einen richtigen Schinken aus dem Bereich des „High Fantasy“. Das ist wohl die Königsdisziplin des „Fantasy“ und es gibt kaum ein Genre, was besser dazu geeignet ist sich komplett in eine andere Welt hinein zuversetzen als dieses. Ganz besonderes gefällt mir hierbei die lange Nachwirkzeit, denn an so einem „High Fantasy“ Roman liest man schon mal eine ganze Weile und während dieser Zeit und auch noch lange danach hält einen diese komplex gestaltete Handlung einfach total in seinem Bann und man ertappt sich öfters dabei, dass man mit den Gedanken immer wieder zu diesem Buch abschweift.

Da ich nun, wie schon erwähnt, mich immer mehr vom sogenannten „Young Adult“ Genre abwende, musste natürlich ein Ersatz her, welchen ich wahrscheinlich im beliebter werdenden „New Adult“ gefunden zu haben scheine. Ich brauche einfach ab und zu diese total dramatischen Liebesgeschichten, wo man so richtig mit den Protagonisten mitfiebern kann. Toll ist es, dass mit dem „New Adult“ eine Nische gefüllt wird, die es lange Zeit im Bereich der romantischen Literatur nicht gegeben hat. Denn es gab entweder die Teenieromanzen oder eben die Bücher des „Chick Lit“ ( welche ich auch ganz gerne lese), die sich eher an eine Leserschaft Anfang der 30iger zu richten scheint. Mit dem „New Adult“ gibt es nun auch Bücher, welche eher zu meinem Alter passen und mit deren Protagonisten eine Identifizierung deswegen auch etwas leichter fällt.

Was ist denn euer liebstes Genre und warum?

 

XOXO Puppette

SuB am Samstag #34 // Es glänzt so schön

SuB am Samstag

Eine Aktion von Frau Hauptsachebunt

Heute stelle ich euch ein paar meiner Bücher aus der „Bild am Sonntag Fantasy Bibliothek“ vor. Dabei handelt es sich um Klassiker der Fantasy-Literatur, welche in einer wunderschönen 2006 Edition heraus gebracht wurden. Mittlerweile sind sie nur noch gebraucht erhältlich, soweit ich weiß, aber dafür auch meist zu absoluten Schnäppchenpreisen. Besonders wenn man bedenkt wie aufwendig diese Bücher aufgearbeitet sind. Zum Einen haben sie alle ein wunderschönes silber-glänzendes Cover und zum Anderen sind in die Bücher auch noch toll anzusehende Illustrationen integriert wurden.

sub

„Die Herrn von Winterfell“ von George R.R.Martin 

„Der Drachenbeinthron“ von Tad Williams

„Die Priesterin von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley

 

 

 

 

XOXO Puppette

 

SuB am Samstag #31 // Die dicken Wälzer

SuB am Samstag

eine Aktion von http://frauhauptsachebunt.de

Lang lang ist es her, dass ich das letzte Mal einen „SuB am Samstag“ gepostet habe. Aber ich gelobe Besserung, schließlich ist es die beste Möglichkeit um sich SuB-Leichen wieder ins Gedächtnis zu rufen und erste Meinungen zu den Büchern zu erhalten. Und nicht zu vergessen ist es natürlich auch eine super Aktion, um noch mehr Bücher kennen zulernen, bzw. horten zu können ;).

Diese Woche habe ich mal drei von meinen dicken Wälzern aus dem Fantasy-Genre raus gesucht. Davon habe ich erschreckend viele. Irgendwie habe ich dann auch immer etwas Hemmungen so einen riesigen Schmöker zubeginnen, da man in der Regel viel Zeit und Ruhe braucht, um solch komplexe Geschichten auch richtig genießen zu können. Da ist es wirklich schlecht, dass ich im Jahr vielleicht zwei Stück von diesen Prachtexemplaren lesen, wo ich doch mindestens 20 auf dem SuB liegen habe und auch nicht davor zurückschrecke mir neue zukaufen 🙂 .

sub

„Lycidas“ von Christopher Marzi

Als die kleine Emily eines Nachts Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, weiß sie, dass nichts in ihrem Leben so bleiben wird, wie es einmal war. Nicht, dass sie ein gutes Leben in dem kleinen Waisenhaus in einem Armenviertel Londons führen würde. Doch dass sie auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft eine phantastische Stadt unter den Straßen Londons entdecken würde und schon bald von den seltsamsten Wesen verfolgt wird – das hätte sich Emily selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgedacht.

„Der Feuerbund – Die dunkle Gabe“ von Fiona McIntosh

Im Königreich Morgravia herrscht der unberechenbare Kronprinz Celimus. Doch als er seinen Rivalen Wyl zwingt, einer grausamen Hexenverbrennung beizuwohnen, nimmt das Schicksal eine ungeahnte Wendung. Denn vor ihrem Martertod überträgt die junge Hexe dem einfühlsamen Wyl eine außergewöhnliche Gabe – und ein gefährliches Spiel beginnt.

„Königsmacher“ von Karen Miller

Wenn dunkle Magier die Welt bedrohen, erweist sich, wer zum Helden geboren ist!

Asher ist nur der Sohn eines einfachen Fischers. Doch durch Mut und Tatkraft gewinnt er die Freundschaft von Prinz Gar – und gerät unverhofft in ein Netz aus Intrigen am königlichen Hof: Es ist die Bestimmung der Könige von Lur, den magischen Wall gegen die Dämonen aufrechtzuerhalten. Und Prinz Gar, der als Einziger in seiner Familie keine Magie wirken kann, wird den Thron niemals besteigen dürfen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwarzer Magier ermordet die gesamte Herrscherfamilie. Bis auf Prinz Gar, den letzten Erben der Königswürde. Und plötzlich muss Asher, der Sohn eines Fischers, sich fragen, was er zu riskieren bereit ist – für die Freundschaft eines Prinzen

 

 Habt ihr schon eins der Bücher gelesen? Würdet ihr es mir empfehlen?

 

 

Mit >>KLICK<< kommt ihr auf die entsprechende Verlagsseite

XOXO Puppette

Der Film zum Sonntag: „Maleficent“ mit Angelina Jolie, Sam Riley und Ellen Fanning

maleficentTitel: Maleficent – Die dunkle Fee

Cast: Angelina Jolie, Ellen Fanning, Sam Riley, Brenton Thwaites, Sharlto Copley, Juno Temple

Erscheinungsdatum: Oktober 2014

Genre: Fantasy

Länge: 92 Minuten

Offizielle Seite: http://filme.disney.de/maleficent-die-dunkle-fee

Kaufen –> >>Klick<<

 
 
Trailer:

Rezension:

Nachdem ich den Trailer zu „Maleficent“ das Erstemal gesehen hatte, dachte ich nur: „Nein, den musste wirklich nicht im Kino schauen“. Jetzt im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung. Denn trotz meiner großen Bedenken gegenüber dem Film, konnte er mich letztlich vollkommen verzaubern.

Es wird die Geschichte von Dornröschen erzählt, jedoch aus der Perspektive von Maleficent, der bösen Fee. Dabei wird schnell klar, das sich diese Erzählweise stark von der des bekannten Märchens unterscheidet. So ist Maleficent von Dornröschens Vater betrogen wurden und legt ihren soo berühmten Fluch über Dornröschen, aus Rache an ihrem ehemaligen Geliebten. Als Dornröschen schließlich zu einer jungen Frau heranwächst, entsteht nach und nach eine tiefe Freundschaft zwischen den  verschiedenen Frauen. Diese wird jedoch von Maleficents mächtigen Fluch überschattet, der sich selbst der Kontrolle seiner Erzeugerin zu entziehen scheint.

Meine großen Bedenken gegenüber dem Film rührten vor allen daher, dass mir Angelina Jolie (Salt, Tomb Raider) als Maleficent so gar nicht zu sagte. Im Trailer kam mir diese Besetzung ziemlich lächerlich und unpassend vor. Vor allen diese monströsen Wangenknochen waren sehr abschreckend. Aber Angelina konnte mich letztlich überraschen und überzeugen. Denn sie verkörpert eine ganz neue Art von „böser Fee“, welche sehr viel mehr tiefe und Vielschichtigkeit aufweist, als es im ursprünglichen Märchen der Fall ist.

Mir gefällt dieser Trend weg vom stereotypischen Gut und Böse, hinzu einer Erzählweise, welche mehr Grauzonen zulässt. Sei es nun der Dieb als Held, statt des Prinzen oder eben die böse Fee, welche mehr Herzensgüte aufweist als die königliche Familie.

Die Rolle des Diaval (der Rabe), gespielt von einem wie immer grandiosen Sam Riley (Brighton Rock, Das finstere Tal), war die perfekte Ergänzung zur kühlen und vom leben abgehärteten Maleficent. Er brachte eine gewisse Komik in die Handlung. Zudem war seine Neuinterpretierung als eins der klassischen Attribute von Maleficent sehr originell.

Neben diesen beiden charismatischen Charakteren sind die meisten anderen Figuren ziemlich untergegangen. Was zwar nicht all zu schlimm war, da die Beiden sehr wohl die Spannung des Films alleine tragen konnten. Aber dennoch wahr es schade das sowohl die Rolle des Dornröschens, als auch die des Prinzens, im Gegensatz zu Maleficent sehr am Ursprungsmärchen angelehnt geblieben sind. Durch diese einseitige Charakterisierung als gut, lieb und brav, hatten Ellen Fanning (Super 8, Wir kaufen einen Zoo) und Brenton Thwaites (The Giver – Hüter der Erinnerungen, Blue Lagoon: Rettungslos Verliebt) wenig Möglichkeiten ihren Figuren Leben einzuhauchen.

Eine dafür umso gelungenere Neudarstellung war die der drei guten Feen. Denn diese waren im großen und ganzen einfach nur unfähig, besonders was die Erziehung und Pflege von Kleindornröschen betraf. Nichts mit liebevollen großmütterlichen Feen, diese hier waren verantwortungslos und selbstverliebt. Dadurch kam es zu einer ungewöhnlichen und außergewöhnlichen Rollenverschiebung. Denn letztlich ist Maleficent selbst dazu gezwungen, die den guten Feen zugedachte Rolle in Dornröschens Leben, zu übernehmen.

Auch die visuellen Effekte des Films sind wundervoll anzusehen und zeigen eine großes Maß an Kreativität auf. Besonders die detailreichen Darstellungen von Maleficents Reich haben es mir angetan. Die Symbiose zwischen Natur und Fabelwesen erinnert stark an Umsetzungen, wie ich sie zu letzt in „Epic- Verborgenes Königreich“ und „Avatar“ gesehen habe.

Fazit:

„Maleficent“ ist eine aussergewöhnliche Neuerzählung des bekannten Märchens und räumt dabei mit den alten Vorstellungen von Gut und Böse auf.

4 von 5

 

 

XOXO Puppette