Rezension: „You were mine“ von Abbi Glines

you were mineTitel: You were mine

Autor: Abbi Glines

Verlag: Piper

Genre: New Adulte

Seiten: 272 Seiten

Preis: 8,99€

 

 

Klappentext:

Tripp ist genau dort, wo er nie sein wollte: zurück in Rosemary Beach. Zu viel erinnert ihn hier an seine Vergangenheit, die er hinter sich lassen wollte. Deshalb hat er allem vor langer Zeit den Rücken gekehrt. Aber jetzt ist er zurück, und viel zu oft läuft er Bethy über den Weg, die er ebenfalls nie wieder sehen wollte. Doch mit jedem Tag, den er in Rosemary Beach verbringt, spürt er, dass es ihm schwerer fällt, diesen Ort erneut zu verlassen – ebenso wie Bethy.

Rezension: 

Ich hatte schon seit einer Weile Angst vor diesem Buch, da ich vermutete, dass die Geschichte von Tripp und Bethy, die tragischste sein würde, die Abbi Glines bisher geschrieben hatte. Zumindest ließ dies die Dinge, die man in den bisherigen Bücher über die Beiden erfuhr, stark vermuten. Letztlich war das Buch aber nur halb so dramatisch, wie angenommen.

Es sei zunächst an zu merken, dass es sich bei „You were mine“ um den 9. Band der Rosemary-Beach-Reihe handelt und es dementsprechend nicht möglich ist seine Meinung zu diesem Buch zu äußern ohne auf die vorherigen Bände Bezug zunehmen. Wer diese also noch nicht gelesen haben sollte und keine Spoiler möchte, sollte meine Rezension nur mit geschlossenen Augen lesen.

Die Geschichte handelt von Tripp und Bethy, welche eine tragische Vergangenheit verbindet bzw. trennt. Nach dem Tod von ihrem Freund Jace, welcher auch Tripps Cousin war, befindet sich Bethy in einem tiefen Loch, auch welchem sie nur langsam wieder heraus zu finden scheint. Es macht zunächst den Eindruck als sei die allgegenwärtige Anwesenheit von Tripp, welcher sie immer wieder an das Verlorengegangene erinnert, eher hinderlich als hilfreich beim allmählich einsetzenden Heilungsprozess. Nach und nach müssen aber beide festellen, dass ihre Geschichte noch lange nicht abgeschlossen ist, sondern vielmehr grade erst beginnt.

Bethy spielt schon seit Band eins dieser Buchreihe eine immer wieder auftauchende Nebenrolle, wobei auch immer mehr von ihre Vergangenheit bekannt  wurde. Dabei machte sie immer einen starken und mit allen Wassern gewaschenen Eindruck. Deswegen war es um so ungewohnter nun eine vollkommen naive und unschuldige Bethy zu erleben. Dies lässt sich natürlich damit begründen, dass ein Teil der Handlung in der Vergangenheit spielt, um genau zu sein vor acht Jahren, zu diesem Zeitpunkt war Bethy grade mal 16 Jahre alt. Aber diese devote Arte zeigt sich auch immer mehr in der gegenwärtigen Handlung und geht sehr konträr zu dem Verhalten, welches Bethy bisher immer an den Tag legte.

Grade ihre absolute Hörigkeit gegenüber dem 18 jährigen Tripp hatte einen unschönen Beigeschmack, genau wie ihre etwas übertrieben dargestellte Unerfahrenheit.

„Wenn Tripp mich um etwas bat, dann tat ich es. Das mochte armselig klingen, aber so war’s.“ S.104

Da sich der junge Tripp dieser totalen Unterwerfung seitens Bethy vollkommen bewusst war und immer wieder darauf hinweist, dass sie eigentlich zu jung für ihn sei und es auch illegal sei. Er dann aber trotzdem keine 5 Sekunden lang die Finger von ihr lassen konnte, ging jegliche Romantik ihrer Teenager-Liebesbeziehung verloren.

Der ältere Tripp hatte dann, die für Abbi Glines typischen Charaktereigenschaften eines männlichen Protagonisten. So war er extrem fürsorglich, bis hin zu besitzergreifend. Auch die stalkerartigen Anwandlungen haben nicht gefehlt. Jedoch fand ich es angenehm, dass er trotzdem noch recht ausgeglichen wirkte und nicht jedes mal eine halbe Prügelei anzettelte, wenn ein anderer Mann mit Bethy sprach. Leider waren seine Worte bzw. seine Gefühlsbekundungen manchmal etwas konträr zu seinen Handlungen.

Wie schon erwähnt spielt die Handlung dieses mal sowohl in der Vergangenheit, also auch im Hier und Jetzt. An sich ist dies auch nur logisch, da die Beziehung zwischen Bethy und Tripp sich über einen langen Zeitraum erstreckt und viele der ältere Geschehnisse dem Leser bisher noch nicht bekannt waren. Jedoch sind die ständigen Sprünge auf der Zeitlinie teils sehr ungünstig gelegt wurden, so dass sie etwas verwirrend sein können. Zu dem wird hier deutlich, dass der Leser definitiv alle bisherigen Bände dieser Buchreihe gelesen haben muss und auch deren Inhalte noch gut im Gedächtnis, denn sonst kann es zu Verständnisproblemen kommen.

Im weiteren fand ich es sehr Schade, dass viele Missverständnisse eine denkbar unlogische Auflösung erhielten. Denn dadurch ging dem Buch ein Großteil an Spannung und auch Tragik abhanden.

„Ich hatte meine Angst, und er hatte seine.“ S.249

Der Schreibstil war wieder einmal vollgepackt mit bekannten und sich auch ständig wiederholenden Phrasen. Dementsprechend ist er nicht besonderes originell, liest sich aber auf Grund der einfachen Satzstruktur schnell und flüssig.

Fazit:

Das Buch bietet eine kurzweilige Unterhaltung, mit einer gehörigen Portion Herzschmerz. Es kann jedoch seine Spannung nicht konstant aufrecht erhalten.

3 von 5

 

 

XOXO Puppette

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2 Gedanken zu “Rezension: „You were mine“ von Abbi Glines

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