Der Film zum Sonntag: „Fast Girls“ mit Lenora Crichlow, Lily James und Bradley James

fast girls

Titel: Fast Girls

Cast: Lenora CrichlowLily JamesBradley JamesPhilip DavisRupert GravesNoel Clarke

Erscheinungsdatum: Juni 2014

Genre: Drama, Sportfilm

Länge: 87 Minuten

Offizielle Seite: www.fastgirlsthemovie.co.uk

 

Trailer:

 

Rezension:

Ich hatte Gestern irgendwie mal wieder richtig Lust auf so einen Teenie-Sport-Film aka „Kick it like Beckham“. Ich bin auch tatsächlich fündig geworden, zumindest wird „Fast Girls“ als ein solcher Film angepriesen. Letztlich konnte er mich aber nicht wirklich mitreißen.

Der Film handelt von der jungen Shania, welche ein ziemlicher Underdog ist. Trotzdem kämpft sie hart für ihren Traum, von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft, als Kurzstreckenläuferin. Ihr gelingt auch tatsächlich die Aufnahme ins britische Team. Damit fangen die Probleme, aber erst richtig an. Zum Einen wird ihr das Leben von Lisa, einem Mädchen welches immer nur auf der Sonnenseite des Lebens stand, zur Hölle gemacht. Zum Anderen kämpft sie mit ihren eigenen Dämonen, welche ihrer Teamfähigkeit nicht grade zu gute kommen.

Die Handlung klingt bekannt und erinnert in ihrem Aufbau wirklich sehr stark an „Kick it like Beckham“. Ein sportlich talentiertes Mädchen kämpft sich an die Spitze, schließt dabei unerwartete Freundschaften und Feindschaften. Ach ja und der schnucklige Type sei nicht zuvergessen, welcher natürlich Tabu ist, aber man kann ja nix für seine Gefühle.

Mir war das alles einfach ein bisschen „too much“. Durch dieses sehr bekannte Konzept konnte mich der Film in keiner Minute überraschen.

Auch die Dialoge an sich waren sehr merkwürdig, irgendwie konstruiert und gestellt. Es kamen gar keine flüssigen Gespräche zustande und die aus ihnen resultierenden Geschehnisse waren nicht besonders nachvollziehbar.

Apropos Nachvollziehbarkeit, damit ist dieser Film auch nicht grade gesegnet. Da wäre zunächst die „Beziehung“, welche sich zwischen Shania und ihrem Physiotherapeuten Carl entwickelt. Dieser ist natürlich eigentlich Tabu, da er ja auch Teammitglied ist, um dem ganzen eine verboten spannenden Touch zu geben. Aber die Zuneigung der Beiden ist gänzlich aus der Luft gegriffen. Oder habt ihr schon mal von der ganz großen Liebe gehört die mit den Worten: „Schöne Gesäßmuskeln“ begann?

Auch die familieninternen Beziehungen waren mehr als merkwürdig. Shanias Schwester ist ein richtiges egoistisches Biest, welche sich Null für die Karriere ihrer jüngeren Schwester interessiert. Doch nur ein kurzes „Viel Glück“ und schon sind sie wieder ein Herz und eine Seele.

Einzige Pluspunkte des Films waren für mich zum Einen die sehr schön in Szene gesetzten Laufszenen, durch diese die euphorische Stimmung, welche der Film vermitteln wollte, auch tatsächlich rüber kam.

Zum Anderen ist die ein britisch produzierter Film und dementsprechend besteht der Cast aus einer großen Anzahl bekannter Gesichtern aus etwaigen BBC-Serien. Für diejenigen unter euch, die sich schon mal ein Bild von der zukünftigen Cinderella machen wollen. Lily James spielt in diesem Film Shanias Erzrivalin Lisa und das auch ziemlich überzeugend.

Fazit:

Das Konzept des Film ist sehr bekannt und bar jeglicher Überraschungen. Einziger Lichtblick ist der buntgemischte Cast und die authentischen Sportszenen.

2 von 5

 

 

 

XOXO Puppette

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